Modelljahr 1973

Das Haifischmaul verschwand wieder. Sonst nur kleine Änderungen an der Front, dank neuer Gesetze.
Hier sehen Sie ein paar Beispielbilder der jeweiligen Modelle:

>>> Modellübersicht <<<

 


Karosserie-Varianten:2-door hardtopCoupe ohne B-Säule
2-door fastbackCoupe mit Fließheck
4-door sedan (pillared hardtop)Limousine
4-door station wagonKombi
Modell-Kombinationen:11 Stück
Motoren:250 cid (4.097ccm)Reihensechszylinder
302 cid (4.949ccm)V8 Windsor
351 cid (5.752ccm)V8 Windsor
351 cid (5.752ccm)V8 Cleveland
400 cid (6.555ccm)V8 – 335er Serie
429 cid (7.030ccm)V8 – 385er Serie
460 cid (7.538ccm)V8 – 385er Serie
Getriebe:3-Gang Schaltgetriebe
4-Gang Schaltgetriebe
3-Gang Automatikgetriebe
Radstand:114,0 in (2.896mm) Coupe
118,0 in (2.997mm) Limousine und Kombi
Länge:208,0 in (5.283mm) Coupe
212,0 in (5.385mm) Limousine
215,6 in (5.476mm) Kombi
Breite:79,3 in (2.014mm)
79,0 in (2.007mm) beim Kombi
Leergewicht:3.597 – 4.124 lb (1.632 – 1.871 KG)

 

Die ´73er Modellreihe blieb ziemlich unverändert. Eine deutliche Änderung war jedoch die Frontpartie, die hauptsächliche wegen neuen Gesetzen geändert werden musste. Ein Gesetz schrieb vor, dass ein Auto ab dem 01. September 1972 in der Lage sein muss, einen Aufprall von 5 mph (8 km/h) ohne Beschädigung der Scheinwerfer und des Kraftstoffsystems aushalten muss. Die hinteren Stoßfänger mussten 2.5 mph (4 km/h) aushalten. Es wurden absorbierende Stoßfänger verbaut, die den Wagen um 1 Zoll verlängerten und das Gewicht um ca. 45 KG erhöhten.

Den Torino und den Gran Torino erkennt man am unterschiedlichen Kühlergrill. Der Gran Torino hatte einen rechteckigen Grill mit Parkleuchten, horizontalen Gittern und quadratischen Frontscheinwerfern mit Chrom-Einfassung. Beim Torino war der Grill in voller Breite, die auch die Scheinwerfer umfassten. Die Stoßstange war optisch identisch der 1972er Baureihe, jedoch mit kleinen Änderungen wegen dem Aufprallschutz.

Die Modellauswahl wuchs von 9 auf 11 Typen an. Das Top-Modell war der Gran Torino Brougham, erhältlich als Coupe und Limousine. Alles andere ist gleich geblieben. Die Sitzbänke wurden etwas nach unten versetzt, die Rücksitzbank hatte separate Kopfstützen um die Sicherheit zu erhöhen. Die Haubenverschlüsse wurden auch nach innen verlegt. Auch wurden Radial-Reifen, die besser Straßenlage und längere Lebensdauer versprachen. Standard-Motor blieb der 250er Sechszylinder mit Ausnahme der Kombis und Sport-Modelle. Diese waren mit dem 302er Doppelvergaser ausgestattet. Die Kompression wurde erneut runter gesetzt auf 8,0:1, wodurch natürlich auch die Leistung runter ging. Einzig der 351er Cobra Jet nahm um ganze 1.5 KW zu, was natürlich durch das Mehrgewicht nicht aufgefallen ist. Es gab einen 460er 4-Fach-Vergaser als „Interceptor“-Paket, der auch für Polizeifahrzeuge angeboten wurde. Alle Modelle erhielten hinten größere 11-Zoll Trommelbremsen um dem Gewicht Herr zu werden. 1972 wurden noch 10-Zoll Trommelbremsen verbaut.

Der Gran Torino Sport hatte jetzt ein eigenes Emblem, welches am Kühlergrill und am Kofferraum angebracht wurde. Der etwas in der Form überarbeitete „Laser Stripe“ war weiterhin im Programm. Nicht mehr erhältlich war die „Hood Scoop“ auf der Motorhaube, auch Ram Air entfiel aus dem Programm. Wie im ´72er Modell war die Sport-Reihe nur als Coupe und Coupe Fließheck im Angebot. Ein 351er Cobra Jet mit Automatikgetriebe und 3.25:1er Übersetzung schaffte die 0 – 60 mph in 7,7 Sekunden und die Viertel Meile in 16,0 Sekunden bei 141,8 km/h Endgeschwindigkeit. Das war 0,9 Sekunden langsamer als ein Vorjahresmodell. Der Wagen hatte ein Gewicht von 1.954 Kilo, was mit unter der Grund für die schlechteren Zahlen war. Das ´72er Modell wog „nur“ 1.799 Kilogramm. Dank der geringeren Kompression brauchten die Motoren jedoch nur noch „Normal“-Benzin, statt „Super“.

Der Gran Torino Brougham war weiterhin der „Edle“ Torino. Er wurde mit feineren Stoffen und hochwertigeren Materialien ausgestattet. Zur Grundausstattung gehörte eine vordere, durchgängige Sitzbank mit Mittelarmlehne, Holz auf dem Armaturenbrett, hochwertigem Lenkrad, Digitaler Uhr und einer Zwei-Ton-Hupe. Der Squire Kombi ist ähnlich in der Ausstattung.

Auch 1973 war ein erfolgreiches Jahr für den Torino mit 435.701 verkauften Einheiten. Der Hauptkonkurrent, die Chevelle wurde rund 168.000 Mal weniger verkauft.